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::// Aachen Ultras '99
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:: Rückblick Karlsruhe |
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Rückblick Karlsruhe
Wie schon im Vorjahr brachte uns das erste
Auswärtsspiel der Saison ins Badische Karlsruhe. Im Pokalspiel gegen SW
Essen und auch im ersten Saisonspiel gegen Union Berlin zeigte die
Mannschaft im Prinzip zufrieden stellende Leistungen, allein in der
Chancenauswertung und im Verteidigungsspiel gab es das ein oder andere zu
bemängeln. Der KSC verlor sein erstes Spiel in Fürth mit 1:4, so war man
also ganz gespannt auf den ersten Auswärtsauftritt unseres Teams.
Der frühe Vogel fängt den Wurm lautet ein bekanntes Sprichwort. In diesem
Fall war der Vogel jedoch sehr früh, unser Bus setzte sich nämlich zum
Unverständnis mancher schon um 6 Uhr morgens in Bewegung. Zwar mit weniger
Mitfahrern als im Vorjahr aber dafür mit mindestens genau so viel Elan
verlief die Fahrt ereignislos. Halt, nein doch nicht! An einer Raststätte
kurz vor Karlsruhe lauerte der Feind schon in großer Überzahl auf uns.
Trotzdem bewiesen wir harten Ultramut und stellten uns selbstsicher vor
ihre Busse, die kompletten Busbesatzungen zogen jedoch, von ihrer
Niederlage schon längst wissend, schnell ab. Tja, die Kaffefahrten-Fahrer
sind also doch nicht so cool wie wir Ultras!
Oberpünktlich am Karlsruher Wildpark angekommen und direkt von vermutlich
Berliner Ultras gemustert, dauerte es auch nicht mehr lange bis man sich
ins Stadioninnere begab. Der große Sinnlosmoment des Tages stand nun
bevor, die Einlasskontrollen! Wurde im Vorfeld noch vom "St.Pauli Modell"
geschwafelt und groß geprahlt, dass im Gästeblock alles erlaubt sei,
entpuppte sich dies nicht ganz so als Wahrheit. So einiges war dann doch
verboten, am Zaun durfte keine Zaunfahne hängen! Zum Glück hatten die
Karlsruher DIE Alternative im Angebot: Die Zaunfahnen vor dem Zaun
ausbreiten, damit diese in der Vogelperspektive auch deutlich zur Geltung
kommen. Unsere neue "Alemannia Aachen" Zaunfahne konnten wir dadurch
leider nicht aufhängen, obwohl der Zaun perfekt geeignet war. Sinnlos! Der
Wellenbrecher wurde dagegen liebevoll geschmückt wie ein Christbaum.
Unsere neue Auswärtszaunfahne mit der Aufschrift "ACU99", die allerdings
in Zukunft nur eine Alternative zur Hauptzaunfahne darstellen soll, falls
diese für den entsprechenden "Fahnenspot" zu groß ist, bildete dabei den
Mittelpunkt. Gestaltet wurde diese Fahne genau so wie die Alemannia
Zaunfahne, wobei natürlich pingelig bis ins Detail auf den so genannten
"Vecchio Stile" geachtet wurde. Mit unseren zahlreich erschienen
Freiburger Freunden entstand ein ordentlicher Supporthaufen hinter unserer
Fahne.
Kurz vor dem Einlaufen zeigte die Heimseite eine größere Choreo über die
komplette Gegengerade, die wir von unserem Standort aus aber nicht
wirklich erkennen konnten, aber auf Fotos nett anzusehen ist. Um es vorweg
zu nehmen, wir zeigten in der 30. Minute zusammen mit den Karlsruher
Ultras einen Aufruf zur Fandemo in Berlin, zu der unter der Regie von
ProFans verschiedenste Fan- und Ultraszenen aus Deutschland pilgern
werden, um gemeinsam für den Erhalt der Fankultur zu demonstrieren.
Mit dem Start der Partie war es auch direkt wieder vorbei mit guter Laune,
es dauerte lediglich wenige Minuten bis der Ball im Netz unseres Keepers
David Hohs zappelte. Unglaubliche Mängel im Verteidigungsspiel auf den
Außen taten sich auf. Viel will ich zum Spiel nicht verlieren. 3:0 stand
es zur Halbzeit für den KSC und wir konnten auch noch froh sein, dass die
Badener nicht doppelt so viele Tore auf dem Konto hatten. Die Stimmung auf
Aachener Seite lässt sich nicht wirklich beurteilen, dazu war das Spiel
einfach zu frustrierend. Nach dem 3:0 wurde der Support mehr oder weniger
eingestellt, nur noch sporadisch gab es Anfeuerungen. Es gab sogar
ansehnliche Chancen, die spielerische Leistung war aber einfach schlecht.
Beim nächsten Mal bitte wieder wie in den ersten beiden Spielen! Das hier
war nicht "Auf Gedeih und Verderb".
Durch die Stille im Gästeblock konnten wir den Gesängen der Blau-Weißen
„ungestört“ lauschen. Ein wirklich überzeugender Auftritt der Ultraszene.
Die Mitmachquote war akzeptabel, ist im Vergleich zu anderen großen Szenen
aber nicht sehr hoch. Dennoch erreichte der Ultrablock, gefördert durch
das tiefe Dach und dadurch einer perfekten Akustik, ansprechende
Lautstärken. Auch das Liedgut war überzeugend, nicht das deutsche
Standartprogramm oder Schlachtrufe, die sich aneinander reihen wie
Achterbahnwagen - einfach nett anzuhören. Der Fahneneinsatz war konstant
wie nur möglich, überraschend viel Tifo war da im Einsatz.
Nach dem Spiel Sachen eingepackt, von unseren Freunden aus Freiburg
herzlich verabschiedet und ab in den Bus. Kein wirklich guter Tag, die
Rückfahrt war entspannt. Auch wenn die einzig mitgenommene CD in "Und
täglich grüßt das Murmeltier"-Manier in Endlosschleife die Nerven einiger
unserer Leute auf die Probe stellte, keiner brach zusammen.
Einige Bilder vom Spiel sind nun online:

Aachen Ultras 1999
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kk29.08.2010 :: |
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:: Fandemo in Berlin |
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Fandemo in
Berlin
Alemanniafans aufgepasst,
Die Fanorganisationen ProFans, BAFF
und Unsere Kurve rufen zusammen mit vielen Fan- und Ultraszenen aus ganz
Deutschland zu einer gemeinsamen Demonstration für den Erhalt einer
lebendigen Fankultur auf. Diese soll im Zuge des spielfreien Wochenendes
am 9. Oktober diesen Jahres in Berlin stattfinden.
Weitere Informationen folgenden in den kommenden Wochen auf unserer
Homepage bzw. können dem folgenden Link entnommen werden:
www.erhalt-der-fankultur.de
Aachen Ultras 1999
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kk27.08.2010 :: |
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:: Aktuelle Situation |
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Aachen Ultras bleiben in S3

Nach reichlichen Überlegungen und einer
Vielzahl an Gesprächen sind wir zu dem Entschluss gekommen, vorerst
unseren Standort im unteren Teil des S3 beizubehalten. Mit dieser
Entscheidung möchten wir allen Spekulationen rund um einen Blockwechsel
ein Ende setzen und gleichzeitig einen Neuanfang miteinander wagen. Wir
sehen es ein, dass auch wir einige elementare Fehler in der abgelaufen
Spielzeit begangen haben und sind bemüht, diese abzustellen. Das Vorhaben,
den Block zu wechseln, haben wir vorerst zu den Akten gelegt, da wir vor
Problemen nicht weglaufen wollen, sondern uns mehr denn je in der Pflicht
sehen, die sich uns bietende Chance zu nutzen, wieder eine Einheit zu
werden. Letztendlich scheiterte unser Vorhaben aber auch an der nicht zu
stemmenden Preisdifferenz für einen anderen Stadionbereich. Unserer Gruppe
liegt es nicht daran, elitär zu wirken, sondern vielmehr auf Dinge
aufmerksam zu machen, die rund um den heutigen Fußball geschehen. Dass wir
dabei nicht überall auf offene Ohren stoßen, ist uns natürlich bewusst,
jedoch werden wir unsere Arbeiten in den Bereichen zunehmender Vermarktung
im Fußball, Stadionverbotsthematik, Engagement aktiver Fans und Fanszenen,
Diskriminierung und Rassismus sowie vereinspolitische Aspekte weiterhin
vorantreiben und fortsetzen. Wir werden nach wie vor unserer Einstellung
treu bleiben und unsere Meinung in die Öffentlichkeit tragen, wenn wir der
Meinung sind, dass dies notwendig ist.
Hauptproblem der uns entgegengebrachten Kritik ist aber die Art und Weise
unserer akustischen Unterstützung der Mannschaft. Der Einsatz unserer
Fahnen, unserer Trommeln und unseres Megaphons sowie die von uns gewählten
Lieder stießen gerade gegen Ende der letzten Spielzeit auf massiven
Widerstand. Dies geschah in einer Art und Weise, die sicherlich nicht
fördernd für das weitere Miteinander war. Die Probleme ließen sich während
und zwischen den Spieltagen nicht so einfach wegschieben bzw.
wegdiskutieren. Sturheit, Eitelkeit und Selbstzerwürfnis waren auf Seiten
beider Lager fortan präsent. Ein Abkapseln unserer Gruppe vom Rest der
Anhängerschaft war die Folge aus gegenseitigen Vorwürfen und
Schuldzuweisungen, da niemand bereit war, seine Einstellung aufzugeben.
Paradebeispiele waren das "Abseitsstellen" in Ahlen und Paderborn. Doch
auf Dauer kann dieses Verhalten nur unserem Verein schaden. Wir haben die
Dinge intern wie auch extern reflektiert und sind der Meinung, dass es so
natürlich nicht weitergehen kann und werden mit Beginn der neuen Saison
wieder fester Bestandteil der Heim- bzw. Auswärtskurven sein. Unser Ziel
ist es, die Kurve weiterhin mit Leben zu befüllen und eine
zusammenstehende Fanbasis zu erlangen.
Unsere Trommeln und Fahnen werden auch weiterhin zur Untermalung der
Gesänge benutzt werden. In unserem Blockbereich wird es weiterhin zu
Sichtbehinderungen kommen. Die Südtribüne ist Platz vieler verschiedener
Ansichten des Fußballsupports. Es gibt nicht den "richtigen Weg" Alemannia
Aachen zu unterstützen. Oftmals bewirkt Kommunikation untereinander wahre
Wunder und Dispute konnten schnell beseitigt werden. Das größte Problem,
das wohl zwischen den Fronten steht, ist das Megaphon. Hier haben wir uns
nach der Fanaussprache im IG-Haus zunächst nicht an die Absprachen
gehalten, es nur punktuell einzusetzen. Jedoch sollte erkennbar gewesen
sein, dass wir es in den letzten 3 Heimspielen der abgelaufenen Saison
fast bis gar nicht mehr eingesetzt bzw. es beim ersten Heimspiel dieser
Saison gänzlich weggelassen haben. Aber wurde es dadurch besser auf der
Tribüne? Das Gegeneinanderarbeiten wurde hiernach jedenfalls nicht
eingestellt. Wir werden jedenfalls fortan das Megaphon weder bei Heim-
noch bei Auswärtsspielen einsetzen, behalten uns aber vor es zu welchem
Zeitpunkt und aus welchen Gründen auch immer nochmals einzusetzen.
Letztlich hoffen wir, dass wir in der neuen Saison wieder einen Schritt
aufeinander zugehen werden, um gemeinsam wieder zu wachsen. Ein wenig
Rücksicht auf den jeweils anderen sollte doch drin sein. Wir gehen
zumindest frohen Mutes in die neue Spielzeit und setzen mit unserem
Verbleib in S3 ein Signal, dass wir weiterhin gewillt an der "gemeinsamen
Sache" sind.
Abschließend wollen wir uns zu den Veränderungen in der Ultraszene äußern.
Es machten die kuriosesten Gerüchte die Runde, sogar von einer Auflösung
unserer Gruppe war die Rede. Keine Sorge, uns wird es, wie gewohnt,
weiterhin geben! Durch den Austritt einiger unser Mitglieder und einer
Vielzahl von Mitgliedern des nAChwUchs wird sich fortan eine weitere
Ultragruppierung in Aachen formieren. Diesem für Aachener Verhältnisse
enorm großen Schritt stehen wir relativ positiv gegenüber. Wir hoffen
natürlich durch die Erweiterung der facettenreichen Ultrakultur auf ein
Wachstum und Erstarken unserer kleinen Szene.
In diesem Sinne,
schwarz-gelbe Grüße!
Aachen Ultras 1999
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kk27.08.2010 :: |
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:: Rückblick Union Berlin |
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Rückblick Union Berlin
Die vergangene Saison war mit vielen
negativen Aspekten für die Alemannia, die Aachener Fanszene und uns, den
Aachen Ultras, verbunden. Nach dieser endlos langen Sommerpause wollen wir
dies nun hinter uns lassen und schauen zielgerichtet nach vorne mit der
Hoffnung auf bessere Zeiten. Sportlich gesehen scheint es diese in naher
Zukunft auch wirklich zu geben. Die Vorbereitungsspiele und das Pokalspiel
in Essen lassen uns Aachener erwartungsvolle Haltungen annehmen, die
Vorfreude war bzw. ist so groß wie lange nicht mehr. Die Alemannia scheint
wieder auf Tradition zu setzen, das Team hat einen relativ großen Umbruch
hinter sich und nun führt ein äußert junge Trainer eine ebenfalls junge,
wilde Truppe aufs Spielfeld.
Aber auch innerhalb der Ultraszene ging es drunter und drüber in Aachen,
seit dieser Sommerpause ist nichts mehr so wie vorher. Aufgrund von
internen Unstimmigkeiten über dieses und jenes Thema wurde es Zeit, dass
sich etwas tut in unserer Gruppe. Zu lange wurden Probleme tot diskutiert
oder auf die lange Bank geschoben. So entschlossen sich einige ACU
Mitglieder die Gruppe zu verlassen um eine neue Ultragruppe, die
Karlsbande, zu gründen. Dabei wurden ein Großteil des ACU-Nachwuchses und
andere Fans der Szene für sich und seine neuen Wege gewonnen. Zwei
Ultragruppen versuchen fortan also eine angemessene Stimmung auf der Süd
und in den Gästeblöcken dieses Landes zu erzielen.
Unsere Ultras verfielen nach diesem krassen Einschnitt und der
zahlenmäßigen Reduzierung unserer Gruppe allerdings nicht in Lethargie,
ganz im Gegenteil, die Vorbereitungen für eine geplante Choreo liefen auf
Hochtouren. Trotz Stress und Zeitdrucks wurden alle Aufgaben dann doch
noch pünktlich genug erfüllt. An diesem ersten Spieltag empfing unser TSV
Gäste aus der Hauptstadt, den 1.FC Union Berlin. Erinnerungen an das 1:4
und einigen Festnahmen nach dem Spiel kamen hoch, doch die Umstände an
diesem sonnigen Tag waren ganz andere, die Motivation in eine neue
Zweitligaspielzeit zu starten war förmlich zu spüren. Rund eine Stunde vor
Anpfiff, inmitten der Choreovorbereitungen dann DIE Nachricht der letzten
Monate: Für diesen Tag durften unsere Stadionverbotler ins Stadion! Ein
unglaubliches Glücksgefühl in unseren Reihen, schön die Leute nochmal im
Block gesehen haben zu dürfen! Wie es in Zukunft um die Stadionverbotler
aussieht, ist noch offen, Grund zum Hoffen gibt es aber.
Im Vorfeld war klar, dass die Choreo nicht "perfekt" aussehen würde und
dass sich einige Komplikationen aufgrund der räumlichen Gegebenheiten
auftun könnten. Zur leichten Überraschung verlief alles aber sehr
ordentlich, das Ausrollen des Transparentes erfolgte deutlich besser als
bei der Generalprobe. Auf einem Spruchband wurde der Spruch „Alemannia
wieder mit Ecken und Kanten“ gezeigt, darüber waren äußerst nostalgische
Bilder zu sehen, die an alte Zeiten erinnern sollten. Genau in der Mitte
des Blocks wurde in ordentlicher Größe das neue bzw. alte Alemannia Wappen
präsentiert, die Choreo war also quasi dem Wappen und der Rückkehr zu
alten Werten gewidmet. Unterlegt wurde dies alles mit kleinen Tifofähnchen
und Konfetti. Ein Schönheitsfehler allerdings ein riesiger Schwenker
inmitten der Choreo, welcher das Gesamtbild ein wenig kaputt machte.
Der Gästeblock wusste beim Intro, wie im Vorjahr, optisch zu überzeugen.
Eine große dreieckige Blockfahne wurde über den ganzen Eckblock erstreckt.
Im Spiel war von Anfang an Feuer drin, es machte wirklich Spaß
zuzuschauen. Jedem Ball wurde hinterher gegrätscht als ginge es um die
Meisterschaft, nach Ballgewinn erfolgte schnelles Umschalten nach vorne
und die Laufbereitschaft war auch sehr hoch. All dies wurde in der letzten
Saison zum Teil schmerzlich vermisst. Zwei Dinge gab es aber doch zu
bemängeln: Die Chancenauswertung ließ schwer zu wünschen übrig, schon
gegen Essen wurde dieses Problem deutlich. Das Eckenverhältnis spricht da
z.B. Bände. Hinten gab es die ein oder andere Unkonzentriertheit, was die
Berliner zweimal eiskalt ausnutzten. Unnötig 2 Punkte verschenkt, das 2:2
war der spielerischen Leistung der Alemannen nicht angemessen und spiegelt
den Spielverlauf nicht richtig wieder. Schade, aber kein Grund den Kopf
hängen zulassen, der Fußball macht Lust auf mehr.
Was lässt sich zur Stimmung sagen? Bedenkt man, dass die letzten Spiele
der abgelaufenen Saison eher schlecht als recht verliefen so kann man nun
einen Aufschwung erkennen doch es gibt noch viel Luft nach oben. Die
Karlsbande singt nun aus dem oberen Teil des S3 direkt unterm Dach und wir
stehen weiterhin unten am Zaun. Leider erstreckt sich der Support nun
nicht von oben nach unten, wie von manchen vielleicht vermutet, es gibt
nun lediglich einfach zwei Stimmungsblöcke. Die Abstimmung und das
gemeinsame Singen der beiden Ultragruppen klappte leider nicht immer
reibungslos. Der Rest des Aachener Publikums stimmte mal mehr, mal weniger
mit ein doch dies ist wohl dauerhaftes Problem dieser Tribüne, auf der
alle Charaktere bunt gemischt vereint sind und nicht mehr von dem Fan oder
Supporters Block gesprochen werden kann, wie es einst der S-Block des
geliebten Tivoli war. Melodische Rhythmen in Form von Gesang und
Trommelklängen wurden bewusst von uns sehr selten eingesetzt, ein
klassisches und massenkompatibles Programm wurde gespielt. Bleibt zu
hoffen dass der Umbruch im Verein und der Mannschaft einen Funken auf alle
überspringen lässt und die Stimmung zu kochen bringt denn davon sind wir
noch weit entfernt.
Der Union Block konnte stimmungsmäßig nicht an die Leistung des Vorjahres
anknüpfen. Für ein Freitagabendspiel und die eher geringe Anzahl Gästefans
war die Lautstärke jedoch manchmal beachtlich aber nur selten so zu
vernehmen.
Ein Highlight hatte der Tag auch noch zu bieten. Bei einem unserer
Mitglieder wurde nach einem längeren Gespräch mit Herrn Frithjof Kraemer
das Stadionverbot aufgelöst, die Besonderheit ging ein wenig unter, da die
anderen Stadionverbotler für dieses Spiel ja, wenn auch vorerst exklusiv,
auch rein durften. An dieser Stelle: Toll, dich wieder im Stadion zu
haben! Du wurdest schmerzlich vermisst. Für alle anderen Ausgesperrten
gilt weiterhin: Durchhalten, wir sind mit vollem Herzen bei euch!
Nicht zu vergessen sei auch der Besuch zweier Freiburger Freunde, vielen
Dank!
Eine Bilderauswahl vom ersten Heimspiel ist online:

Aachen Ultras 1999
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kk27.08.2010 :: |
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:: Rückblick SW Essen |
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Rückblick SW Essen
Das erste Pflichtspiel einer neuer Saison
ist in der Regel immer die Erstrunden Partie des DFB-Pokals und stellt
durch Spiele bei meistenteils unterklassigen Vereinen einerseits einen
interessanten Saisonstart und andererseits eine gelungene Abwechslung zum
bevorstehenden Ligaalltag dar. In diesem Jahr hatte es die Losfee jedoch
nicht wirklich gut mit der Alemannia gemeint. Der Essener Turnerbund
Schwarz-Weiß - Ein Gegner, der in den letzten Jahren immer wieder die
Klingen mit unseren Amateuren kreuzte und dabei nie für ein
Fußballhighlight sorgte. Nur einer der Ab- oder Aufsteiger wäre schlimmer
gewesen. So rechnete man mit einem ereignislosen Tag und einem sicheren
Weiterkommen. Jedoch war es die eigene Szene, die dem Spiel doch einen
gewissen Charme verlieh. So sollte das Spiel das erste mit zwei Aachener
Ultragruppierungen sein. Würden wir es schaffen, gemeinsam zu arbeiten
oder würde ein Konkurrenzkampf entflammen? Was wird alles anders sein?
Wenn wir ehrlich sind, wurde es trotz dieser Vorzeichen zu genau dem
tristen Saisonauftakt, den man befürchtet hatte. Die beiden Gruppen
schienen sich beide noch in der Sommerpause zu befinden, was einen recht
mageren Support zur Folge hatte. Über weite Strecken klappte die
Zusammenarbeit einigermaßen, wobei es auch hier akuten Handlungsbedarf
gibt. Trotzdem wurde versucht, gemeinsam zu singen, obwohl es auch hier
immer mal wieder zu Abstimmungsproblemen oder kleineren Machtkämpfen kam.
Es bleibt zu hoffen, dass diese bald behoben sind, so was hilft ja keinem.
Während es sich unsere Stadionverbotler in der Krone eines Baumes
gemütlich machten und so uneingeschränkte Sicht auf das Treiben auf den
Rängen und dem Rasen genossen, bot sich nicht nur ihnen ein ungewohntes
Bild im Dauerregen von Essen: Unsere Alemannia lief heute mit wirklich
hässlichen neongelben Trikots auf, welche eher an Borussia Dortmund in den
90er Jahren erinnerten. Das Spiel selbst war auch so eine Sache. Aachen
war schon überlegen, aber leider nicht konsequent. So stand es nach der
Halbzeit nur 2:0 und nicht 6:0, was durchaus möglich gewesen wäre. Am Ende
blieben Marco Högers Elfmetertreffer und das Tor von Manuel Junglas die
einzigen Tore auf Aachener Seite. Anstandshalber muss an dieser Stelle
auch noch Tobias Ritz erwähnt werden, denn es war nicht nur fehlende
Konsequenz, die Aachen vorm Tor scheitern ließ. Der Torwart der Essener
machte ein beeindruckendes Spiel. Er hielt in der zweiten Halbzeit den
Kasten komplett sauber und durfte auch noch den Essener Anschlusstreffer
bejubeln, welcher unnötig noch mal Aufregung ins Spiel brachte. Nach
Schlusspfiff packte man seine sieben Sachen zusammen und begab sich
durchnässt bis auf die Haut auf den Heimweg. Zum Abschluss noch einen
herzlichen Dank an die 14 Freiburger, welche wieder einmal keine Kosten
und Mühen gescheut haben, uns bei diesem Kick zu unterstützen.
Einige Bilder vom Spiel, sind wie erwähnt online:

Aachen Ultras 1999
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kk27.08.2010 :: |
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:: Fotoupdate |
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Fotoupdate
Bilder der ersten beiden Pflichtspiele
unserer Alemannia sind nun in der Galerie zu finden. Die jeweiligen
Spielberichte, Mullejan Ausgabe 34, sowie weitere Informationen zu unserer
Gruppe bzw. der Aachener Ultraszene folgen in den nächsten Tagen.


Aachen Ultras 1999
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kk23.08.2010 :: |
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